DaWa 024 – Obrigado Ronny, oder Mauer mit Augen zu

Über Malta und die Toskana geht es zurück in Steffens Küche, und in Stammbesetzung besprechen die beiden den 2:0 Sieg beim FC Ingolstadt. Fazit: Souverän, mit leichten Schrammen. Alles ist schön, bis Henry auf die Qualität der üblichen Zusammenfassungen der Spiele im Fernsehen oder Online zu sprechen kommt. Nur gut, dass Steffen ihn da wieder einfangen kann.

Shownotes:
Das tragische Dreieck über Herthas neuen Pressesprecher Jung
https://t.co/sNDq9m9u2k

Ronny zum Ersten
https://youtu.be/dyOOzMjtmLI

Ronny zum Zweiten
https://youtu.be/jIHnscgL8rY?t=3m18s

On Air:

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3 Gedanken zu „DaWa 024 – Obrigado Ronny, oder Mauer mit Augen zu

  1. jute folge wie imma.
    Bombach weine ich wohl nur wenige Traenen nach. Seine fast bornierten Art gegenueber Presse und Fans hat mir nicht gefallen. Seine Einfallsarmut und immer Schema F hat den Verein nicht weiter gebracht. Der Max mag kein Printmann sein und ist vielleicht auch nicht der Richtige – Aber ein Wechsel fuehlt sich richtig an.
    Insgesamt gibt es einige gute Aenderungen im bereich Offentlichkeitsarbeit/Marketing.
    Mir werden diese Anstrengungen zu oft unter dem zweifelhaften Claim “We try. We fail. We win.” zusammengefasst und abgelehnt. “We try. We fail. We win.” ist ein super Credo und Teil einer Firmenkultur um in sehr unsicheren Maerken (wie tech start ups) “Lernen durch Fehler” zu ermutigen. Das haette der Fussball bitter noetig, wo jedes verlorene Spiel der E-Jugend oft ein groesseres Problem ist als eine vernünftige Talententwicklung. Themen wie Age Banding oder Herthas Idee die Coaches die Jahrgaenge begleiten zu lassen sind gut aber halt zu komplex um von der Masse der Fans geschätzt zu werden. “we fail. we try. we win.” passt als gut als Teil der Unternehmenskultur von Hertha – als Haltung wie es Preetz beschrieben hat. Das finde ich gut.
    Ob das aber der richtige Claim/Slogan ist dessen Wirkung ja eher nach aussen geht als nach innen wage ich zu bezweifeln. Dafuer muesste er die bestehenden Fans mitnehmen und neue erobern. Ein Claim der “Fail” und “Win” auf eine Ebene stellt ist bei dem durchschnittlichen Sportfan wohl eher schwer unterzubringen. Sieht man am Shitstorm nach jeder noch so verständlichen Niederlage im Social Media. Wenn man so einen Claim haben will, was ich fuer schwierig halte, müsste man “win” mehr im Mittelpunkt stehen oder den “never give up” Gedanke staerker rausarbeit. “Pain is temporary. Quitting lasts forever.” passt zwar nicht aber illustriert eher was ich meine. Man koennte auch ganz banal das Win groesser, kursiv schreiben oder es sonst wie herausheben.
    Insgesamt finde ich es gut das Hertha sich intern dazu durchgerungen hat Fehler auf dem Weg zum Erfolg zu akzeptieren. Ob das die richtige “message” ist um die Massen ins Hertha Trikot zu Zwängen glaube ich eher nicht. Fuer meinen Geschmack wird ueber den guten Herrn Keuter zu viel Mist ausgeschüttet. Man wuerde ihn am liebsten gleich los werden wegen “pinken Trikots und We fail”. Das ist keine gute Haltung gegenüber Fehlern und unterschlaegt das auch einiges unter ihm modernisiert wurde. Ausweichtrikots sind so egal und – lieber pink als graue Maus.
    Ich bin kein Keuter Fan, finde aber die massive Kritik an ihm zu oft aus der “frueher war mehr Lametta” Ecke kommt. Ich freue mich wenn der Verein sich mehr traut und nach intelligenteren Lösungen sucht als in Rekordzeit Geld aus dem Fenster zu schmeissen wie damals unter dem Weissbierpatriarchen.

    1. Gut gesagt. Besonders der Gedanke, dass Try, Fail, Win eher als interne Vorgabe, denn als Werbeclaim gelten sollte. Vielleicht dann noch etwas länger: Try, fail, improve, try again, win. Ich persönlich finde, dass das Wörtchen Fail in einem Claim nichts zu suchen hat.

      1. Fail kommt gerade im Leistungsport nicht so gut, wo eher nach dem Prinzip: “You don’t win silver. You loose gold.” verfahren wird.
        Fail sind halt eher “funny fails/ Bloopers” im Sport.

        Eines ist allerdings schon bemerkenswert: Der Trainer scheint diesen Spruch wirklich zu leben. “We try. We fail. We win.” haette man als Ueberschrift auf die diesige Saison anwenden koennen.
        Pal hat mit null Angst vor Fehlern diese Krise, die bis in Ende der RR der letzten Saison reicht, gemanaged. Er ist mit furchtlos mit hochriskanten Aktionen Kapitaenswechsel, kein Vorbereitungsfokus auf die EL, knall hartes druchgreifen (Weiser etc.) gegen die Krise vorgegangen und hat gewonnen. Der Hauptgrund dafuer ist aber sicherlich, dass sich Pal null Sorgen hat den Job zu verlieren. Dann macht er halt mit der U-watweisich weiter und alles ist gut. So etwas hinterlässt Eindruck bei Spielern.
        Die Loesung dieser Krise kann man nicht genug wuerdigen. Die meisten Scheitern daran und ich hatte das bei Pal ehrlich gesagt auch befuerchtet.

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