DaWa 030 – Von Hünen und Hacktätcheli

Ein neuer Gast in der Runde, und ein hochspannender noch dazu: Jörn Meyn von der Berliner Morgenpost und von immerhertha.de. Er schreibt über Hertha und über die deutsche Nationalmannschaft. Mit ihm sprachen wir über das Spiel in Hoffenheim und über die Umstände, die zur Niederlage führten. Natürlich schweifen wir gehörig ab und erfahren Interessantes über Maximilian Mittelstädt.

Außerdem erklärt uns Jörn, wie sich die Berichterstattung bei Hertha von der bei der DFB-Elf unterscheidet. Am Ende klärt er uns noch darüber auf, wie er sich einmal in einem Fußballspiel Vedad Ibišević gegenüber sah. In Springfield, Missouri.
Die Sondererwähnung verdient sich Alex, wieder mal, der uns eine Karte mit den unterschiedlichen Namen für Buletten geschickt hat. Was stimmt mit den Leuten nicht, die die Dinger Frikadellen nennen?

Links:

Die Buletten-Karte unseres fantastischen Hörers Alex.

Hertha im Mampe-Trikot.

Interview in der Berliner Morgenpost mit Jogi Löw.

Unsere Episode über Vedad Ibišević: DaWa 000b – Oh weh, Vedad

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5 Gedanken zu „DaWa 030 – Von Hünen und Hacktätcheli

  1. Das ging ja schneller als gedacht mit Jörn – sehr eloquente und angenehm sachliche Art zu diskutieren. Gerne öfter.
    War im Prinzip im Doppelpass ne Fehlbesetzung, da pure Klamaukveranstaltung, was man u.a. daran sah, dass auf Meyns richtige Diskussionsanstöße überhaupt nicht vertiefend eingegangen sondern lieber 60 Minuten sich über Roger Schmidt “empört” wurde. Nun gut.

    – Beerens:
    0 Spiele 0 Tore stimmt nicht ganz Henry, wiki Deutschland ist diesbezüglich nicht aktuell.
    Hat bisher fast alle Spiele gemacht, 1 Tor, 1 Vorlage, also in etwa die gewohnte Hertha Quote.
    Quelle:
    http://www.transfermarkt.de/roy-beerens/leistungsdaten/spieler/25427

    Ich sehe Esswein nicht viel besser, er wird seine Ausreisser haben wie Frankfurt, in den letzten Spielen fiel er jedoch zum Rest der Mannschaft deutlich ab. Den Transfer fand ich nicht zwingend, da hätte man auch Mittelstädt z.B. mehr Chancen geben können, hat mir gegen Bayern im Frühjahr als RA richtig gut gefallen.
    Esswein darf mich gerne korrigieren.

    -Linguistik:
    Ergänzend zu den schönen Links von Fridanase noch ein sehr ausführlicher:
    http://www.atlas-alltagssprache.de/

    Nachdem mir aus süddeutschem Munde verblüffenderweise “vorgehalten” wurde, dass es typisch Berliner Dialekt sei zu sagen,
    “Sie hat einen Schrank in ihrem Zimmer ZU STEHEN”. musste ich dies natürlich recherchieren, und es scheint tatsächlich typisch Berlin+Brandenburg zu sein. 😉
    Finde solche Sachen auch immer wieder interessant.

    http://www.atlas-alltagssprache.de/runde-7/f13a/

  2. Schöne Folge wie immer! Ihr habt mir aber ein bisschen Angst für heute Abend gemacht, ich war vorher optimistischer 😉

    Zum Thema linguistische regionale Feinheiten:
    – Das “Aus” beim Fangenspielen mit einer beachtlichen Vielfalt:
    https://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_2/f11/
    http://www.burned.de/2006/02/07/klippo-und-wupp/
    In meiner Kindheit in Berlin haben wir auch Klippo gesagt, obwohl das dort eher nordwestlich eingeordnet wird…

    – Die klassische Debatte:
    http://www.zeit.de/2012/21/Deutschlandkarte-Uhrzeit
    http://www.norddeutschelernendieuhrzulesen.de/geo/

    Und noch eine andere sehr interessante Karte ohne sprachlichen Kontext, dafür wieder mit blau-weißem 🙂
    http://interaktiv.morgenpost.de/fussballkarte-berlin/#6/51.454/10.767
    Das einzelne Hertha-Mitglied im Bezirk Neuss-Uedesheim habe ich leider noch nicht gefunden… Kann sich gerne mal bei mir über Twitter melden 😉

    Anderes Thema noch: zurückkommend auf die Debatte #DieHertha:
    Auch im offiziellen Tor-Jingle “Hertha-Lied (Hertha, Hertha ei ei ei)” fällt “die Hertha”… Also sowohl in der offiziellen Hymne als auch im Tor-Jingle kommt explizit die feminine Form vor!

    Auch den pauschalen gesangsrhythmischen Konter lasse ich nicht gelten 😉 Ich denke nicht, dass es Lieder mit der/die/das Schalke zu finden gibt!

    1. Vielen Dank für die Links zu den sprachlichen Unterschieden innerhalb Deutschlands. Ich habe echt eine Schwäche dafür. Werde ich mir in Ruhe ansehen.

      Die Fußballkarte Berlins ist echt ein Fundstück. Sie zeigt schön auf, wie sehr auch fast 30 Jahre nach der Wende bestimmte Vorlieben weitergegeben werden.

      Zu Hertha mit oder ohne Artikel: du hast natürlich recht, auch in diesem Lied wird die feminisierte Form verwendet. Ich mache da aber jetzt auch keine Grundsatzdebatte draus. Mir persönlich gefällt es nicht und in meinem Umfeld wird Hertha immer ohne Artikel verwendet.

      Tendenziell würde ich mich soweit rauswagen zu behaupten, dass mit abnehmender emotionaler Nähe zu Hertha die Verwendung des Artikels zunimmt. Soll mir mal einer das Gegenteil beweisen. 🙂

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