DaWa 048 – Da stehst du Allan da

Nach kurzer Osterpause treffen wir uns wieder, um über die Spiele gegen Augsburg (yeeehaaw!) und in Mainz (herrjemine) zu reden.

Was überwiegt denn nun: die Freude über die Dominanz zu Hause oder der Schmerz über die Unfähigkeit, auswärts auch nur einen Fuß vor den anderen zu setzen? So richtig einig werden wir uns nicht.

Wir besprechen noch mögliche Szenarien in Sachen Personalplanung im Sommer.

Und dann: wieviele und welche Nachbarländer hat Russland?

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6 Gedanken zu „DaWa 048 – Da stehst du Allan da

  1. Vielen Dank für eine weitere schöne Folge eures Podcasts! Nur eine kleine Anmerkung: Der Freund von Fred Feuerstein heißt im Original “Barney Rubble” (also als “Schutt” zu übersetzen). Ansonsten kann ich euch nur loben. Euch zuzuhören macht Spaß und man kann sich so mit der Hertha beschäftigen, ohne seine Mitmenschen damit zu nerven. Es gibt halt zu wenig Herthafans in der Stadt. ^^ Macht weiter so!

    1. Hallo Matthias,
      irgendwo in seinem Felsengrab rotiert Barney wie ein Propeller. Wird in der nächsten Folge korrigiert.
      Es grüßt und dankt
      Steffen

        1. Jahrelang mühselig aufgebautes Vertrauen – zerquetscht unter Schutt und Geröll.
          Wenigstens kann ich mich mit den drei Punkten gegen Wob trösten!

  2. In meinen Augen kommt ein relativ großes Talent wie Allan viel zu schlecht weg. Es gab ,wie Ihr richtig beschreibt kaum Bewegung im Spiel und für einen Spieler wie den gerade 20 jährigen Brasilianer, der eben mehr beim Pass wagt, ist Bewegung extrem wichtig. Dennoch hatte er im Spiel gegen Mainz eine Passquote von 61%,sein Schnitt liegt bei 68%,woanders steht 73% und das sind eben nicht nur die gepflegten Kurzpässe über drei Meter. Er lief in Mainz 11, 21 km, das ist durchschnittlich und gewann 53% Zweikämpfe, ein Wert den zB ein Darida selten erreicht. Allan wurde eingesetzt gegen Bayern, gegen Hoffenheim,gegen Leipzig,gegen Gladbach(Hinspiel) und jetzt gegen Mainz, außer gegen Gladbach sahen in all diesen Spielen viele der mannschaft nicht umwerfend aus und dann haut mal rauf auf einen 19,jetzt 20 jährigen.
    Ich gehe schon einige jahre zu Hertha und ich habe in dem Alter nur sehr wenige (Mittelfeld-)Spieler gesehen,die schon so weit waren,wie Allan. Es wäre gut ihn zu halten, und weiter zu formen, dann könnte er ein ordentlicher Bundesligaspieler werden, nicht mehr,aber einer der der Mannschaft neben Kampf und Leichtathletik auch eine spielerische Komponente gibt.Sofern er eine professionelle Einstellung behält und sozusagen geerdet bleibt.
    Wir müssen aufpassen nicht alle jungen Spieler wegzubeißen.ich sehe in Spielen wie gegen Mainz eben die erfahrenen in der Pflicht und als allerletztes jungspunde wie Mittelstädt und Allan.

    Dennoch danke für Eure interessante Diskussion 🙂

    1. Hallo Andreas,
      danke für deinen Kommentar.
      Ich war in der Folge hinsichtlich Allan innerlich gespalten. Auf der einen Seite habe ich gesagt, der Junge ist erst 20 – auf der anderen Seite habe ich ihn tatsächlich als mit ausschlaggebend für die schwache Mannschaftsperformance ausgemacht.
      Es gibt Positionen auf dem Spielfeld, da hat man es als junges Talent schwerer, als auf anderen. Das hängt m.E. damit zusammen, wie gravierend eine schwache Einzelleistung für das Gesamtspiel ist. Da kann ein Außenverteidiger vermutlich weniger falsch machen, als ein Innenverteidiger oder ein zentraler Mittelfeldspieler.

      Wie dem auch sei, ich bleibe dabei, dass Allan (bei allem Talent, welches in ihm schlummern möge) uns aktuell nicht weiter hilft. Die Position, auf welcher er in Mainz gespielt hat, ist eine Schlüsselposition für unser Spiel. Wenn es an der Schaltstelle zwischen Defensive und Offensive hakt, dann findet unser Offensivspiel schlicht nicht statt. Meiner Meinung nach sollten wir Allan eher nicht behalten. Das Problem ist nämlich: in der Sekunde, in der er den nächsten Entwicklungsschritt macht, wird er uns wieder verlassen. Wir machen die Ausbildungsarbeit für Liverpool – und werden am Ende nichts davon haben. Sicher, Allan kostet uns auch nichts (sofern die Berichte stimmen und Liverpool tatsächlich das Gehalt zahlt) – aber ich würde dann doch lieber die Fehler eines eigenen Jugendspielers gnädig verzeihen, als die Fehler von Klopps Liebling. Der fade Beigeschmack, den ich zu Beginn der Saison hatte – damals habe ich überspitzt Hertha als Liverpools Farmteam an die Wand gemalt – ist bislang nicht gewichen.

      Es grüßt
      Steffen

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