DaWa 087 – Immer rein in den Wurzelkanal

Mit zwei derben Klatschen endet für Hertha die Saison 2017/18. Die Mannschaft verliert 3:1 in Hannover und kassiert ein 6:2 in Berlin.

Da uns das Gespräch über diese beiden Spiele nicht viel Freude bereitet, reden wir mehr über andere, schönere Sachen: Neuzugänge, aktuelles in Sachen Stadion und, natürlich, über unsere goldenen U19ers. In die sind wir nämlich ein klein wenig verliebt.

Zwischendurch schweifen wir ab.

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7 Gedanken zu „DaWa 087 – Immer rein in den Wurzelkanal

  1. Kleine Ergänzung zu KKR:
    KKR hat doch zum einen Anteile verbindlich gekauft und für weiter Teile eine Option. Entweder KKR zieht diese Option oder Hertha muss zurückzahlen. Insofern ist die Frage nach der Bildung von Rücklagen schon berechtigt. Wenn man allerdings davon ausgeht, dass die Anteile an Wert gewonnen haben, ist eine Wandlung durch KKR nicht unwahrscheinlich.
    Leider habe ich gerade weder die genauen Prozentsätze noch die Termine parat.

    1. Mittel, die man über den Verkauf von Anteilen einnimmt, sind kein Fremd-, sondern Eigenkapital. Es handelt sich also nicht um Schulden, die irgendwann mal zurückgezahlt werden müssen.

      Die Anteile gehören KKR. Was damit geschieht entscheidet KKR. Wenn KKR diese Anteile abstoßen möchte, ist es an ihnen, einen Käufer dafür zu finden. Hertha steht nicht in der Pflicht, verkaufte Anteile zurückzukaufen.

      1. KKR wird definitiv die Umwandlung des Hybrid-Darlehens wahrnehmen und dann zu 33% an der KGaA beteiligt sein.

        Man wird sehen, ob sie dann Kasse machen wollen. Hertha BSC steht nicht in der Pflicht, die Anteile zurücknehmen zu müssen, hat aber ein gewisses Vorkaufsrecht.
        Bedeutet: würde sich bspw Blackstone für die 33% interessieren und Hertha will das nicht, dann müssen sie Geld organisieren, um die jetzt wertvolleren Anteile zurückzukaufen.
        Die Strategie von Hertha BSC war es nie, diese Anteile jemals zurückzuführen, weil das Bilden von Rücklagen das operative Geschäft beeinträchtigen würde.
        Noch heute ist man ja dabei, Löcher zu stopfen(siehe Weiser-Ablöse, die nicht komplett reinvestiert wird).
        KKR war damals die letzte Patrone von Schiller…

      2. Das ist völlig korrekt mit Blick auf die fest verkauften 9,7%. Mir ging es um die optionale Komponente die auch Exil-Schorfheider oben anspricht. Die Vorfinanzierung künftiger Einnahmen ist mit der Option auf Aufstockung verbunden. Also muss Hertha zurückzahlen oder KKR zieht die Option…

          1. Stimmt, wenn die Option zweiseitig ist.
            Stand heute kann aber wohl tatsächlich von einer Wandlung ausgegangen werden. Und dann gibt es wirklich keinen zusätzlichen Finanzierungsbedarf aus diesem Thema.

          2. Na ja, Hertha muss sich das Geld dann anderweitig organisieren. Wenn man also wieder gut bei den Banken da steht, kann man das ja über Kredite probieren, allein, ich glaube nicht daran, dass man daran denkt.
            Im Rahmen der Suche nach Stadion-Investoren wird man sicherlich andere Lösungen finden, sollte KKR verkaufen wollen. Man darf nicht vergessen, dass die ja auch Prämien einstreichen für das Darlehen…

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