DaWa 115 – Meep Meep

Endlich, Hertha kann doch noch gewinnen. Nach sieben sieglosen Spielen in Folge gewinnt Hertha gegen den VfB aus Stuttgart. Nicht mal unverdient, wie wir feststellen. Und das Handspiel hat auch keiner gesehen. Nicht mal die Stuttgarter.

Wie sehr beeinflusst der VAR das Spiel? Unser Stargast Max-Jacob Ost bringt eine interessante Perspektive in die Debatte.

Zum Dritten reden wir noch darüber, ob und wie sehr moderne Kanäle wie DAZN und Eurosport die Sehgewohnheiten von digitalaffinen Fußballfans verändern.

Zwischendurch schweifen wir ab.

Links

On Air:

avatar Henry
avatar Steffen
avatar Micha
avatar Max

Keine Episode mehr verpassen!

6 Gedanken zu „DaWa 115 – Meep Meep

  1. Was sagt Ihr eigentlich dazu, dass der Sportsenator Andreas Geisel TXL für einen Hertha-Stadion-Neunbau vorschlägt?
    Der trollt doch, oder?

  2. Da hat Alarion aber wirklich mal Recht. Die schlimmste Berliner Lage ist wirklich “Kann man nicht meckern”. Also wird gemeckert, was das Zeugs hält… Okay, es ist erfrischend, dass das eigene Team nicht in den Himmel gelobt wird, aber Defätismus bekommen wir von außerhalb doch schon ganz ungefragt geschenkt – wozu die Eigenproduktion?

    Wie alle motzt auch Ihr über die Rückrunde, aber seid doch froh, dass Ihr nicht ständig die Abstriche bei der 2. Halbzeit machen müsst, wie eben gerade Ajax. Wie von Euch schon richtig bemerkt, hat Hertha auch diese Saison nichts mit dem Abstieg zu tun, und wen interessieren da Schwankungen? Es ist doch fast so, als ob Ausschläge nach oben als verpflichtender Trend gelten, und Ausschläge nach unten dann als dessen unverzeihliche Abweichung.

    Ich liebte die Gedanken zur generellen Attraktivität des Fußballs. Hier meine Ideen dazu: Natürlich kostet die Langeweile an der Spitze. Das Interessante an den Daten, die Euer geschätzter Gast zitierte, ist ja, dass der Vergleichsmaßstab nur das Gleiche aus der Vergangengheit sein kann und nicht die Anpassung an das dann doch nicht Realisierte. Das bringt einen nur in der Politik in die Schlagzeilen (sorry, Kevin). Idee von mir: Könnte es sein, dass den Leuten das Landsknechtsgehabe der Spieler mehr und mehr auf die Nerven geht? Ich ertappe mich ab und zu dabei, dass ich, während der Reporter den Namen eines bestimmten Spielers nennt, etwas verwirrt bin, weil ich genau den in einem anderen Verein wähnte. Wenn Spieler so sehr und so beliebig (siehe Augsburg!) wechseln können, wo genau soll dann da noch eine Bindung aufgebaut werden? Das schaffen maximal nur die Clubs, die zu den Geiern zählen und nicht zu den Kadavern. In Deutschland also Bayern, ein wenig Dortmund, RB und Vizekusen. Der Rest (und nicht nur der, es gibt auch eine interne Hackordnung) gibt ab, wenn die Geier das wollen.

    Es stimmt: Das einzig wirklich Berlinerische an Hertha ist das Stadion-Erlebnis. Um so absurder, dass Leute im Verein daran Entscheidendes ändern wollten. Da weiß einer nicht, was sein Produkt ist.

    1. Versprochen, beim nächsten Sieg tanzen wir auf dem Tisch. 😉

      Nee, kam vielleicht bissiger rüber, als es gemeint war. Ich für meinen Teil habe mich wirklich sehr gefreut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.