DaWa 159 – „Blau-Weiß, wie immer“

Das war’s zum Thema Derby 2020. Nach dem grandiosen 4:0 im Mai, musste sich Union unseren Blau-Weißen jetzt auch im Dezember geschlagen geben. Diesmal mit 3:1.

Zugegeben, es war ein deutlich schwererer Brocken, den Hertha da am Freitagabend zu schlucken hatte. Der Gegner stellte sich quer, wer wollte es ihm verdenken. Aber irgendwann war er mürbe genug, bearbeitet genug, müde genug. Dann machte er die Fehler und wurde in die Fehler gezwungen, die zu den Treffern für Hertha führten. Wir feiern das ausgiebig.

Die Derbywoche begann aber schon ein paar Tage zuvor. In der Nacht von Montag zu Dienstag wurde die ganze Stadt verschönert. 60.000 Herthafahnen zierten Straßen, Plätze und Parks. Eine gelungene Aktion, die bei manchem Stadtnachbarn ein erstaunlich kleinkariertes Mimimi hervorrief. 

Zwischendurch schweifen wir ab.

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6 Gedanken zu „DaWa 159 – „Blau-Weiß, wie immer“

  1. Danke Auge, das ist ein guter Punkt, dass Hertha gar keinen direkten Einfluss auf den Rasen hat. In einem eigenen Stadion wäre das natürlich anders….
    Bei der Rasenpflege ist wohl ein Knackpunkt die fehlende künstliche Beleuchtung im Olympiastadion. Ich hab da eine Quelle gefunden die besagt, dass 14 Bundesligastadien so etwas haben (Stand 2019).
    https://schluesselszene.net/magazin/artikel/1557-der-beste-pitch-der-bundesliga-ein-greenkeeper-erklaert-die-gruende
    Was natürlich in „normalen“ Zeiten erschwerend für den Olympiastadionrasen dazu kommt, sind die Konzerte. Nach einem durchgefeierten Konzertsommer kann man im Winter schon mal schlecht aussehen. Wer kennt das nicht?

  2. Hallo Henry, Micha, Steffen und Yasemin,

    ich hab Eure letzte Folge DaWa 159 – “Blau-Weiß, wie immer” wieder sehr gerne gehört und kann mich wie immer köstlich amüsieren!

    Ich möchte gerne etwas zum Thema Rasen beitragen. Da ich als Exilherthaner bei Dortmund etwas vom Dortmunder Rasen mitbekomme, kann ich sagen, dass es schon Unterschiede zum Hertha-Rasen gibt.
    Soweit ich das mitgekriegt habe ist der Hertha-Rasen ein Naturrasen der „normal“ (Rasenheizung, Bewässerung, Schnitt,…) gepflegt und ca. 2 mal im Jahr getauscht wird. Siehe dazu das Video „Ostkurve: Hertha BSC, Rasenpflege, Leichtathletik“ ab Min 2:43: https://www.youtube.com/watch?v=Qrm3Y1hy0sA

    Der BVB-Rasen dagegen ist ein Hybridrasen, dass heißt er hat zur Verstärkung ein Kunstfaseranteil. Dadurch fliegen nicht so leicht die Brocken. Außerdem betreiben die Dortmunder Greenkeeper einen deutlich höheren Aufwand für die Rasenpflege. Zusätzlich zur normalen Rasenpflege kommen in Dortmund „Wellnessbehandlungen“ wie Belüftung, Beleuchtung und Kühlung zur Anwendung. Dieser zusätzliche Aufwand hat natürlich seinen Preis, generiert aber auch Preise. Seit der Saison 2013/14 gibt es den „Pitch of the Year“-Award für den besten Rasen in der Bundesliga. Dortmund hat den Preis 2014, 2017 und 2020 gewonnen und war die anderen Jahre immer in den Top 3.
    Um sich einen Eindruck vom Dortmunder Rasen zu machen, empfehle ich das Video: „Wie entsteht der beste Rasen Deutschlands? | Pitch of the Year | Signal Iduna“: https://www.youtube.com/watch?v=kEGbLFz7JWA

    Also, jetzt wo Geld da ist, sollte Hertha vielleicht auch mal in diesem Bereich mehr investieren. Dann klappts hoffentlich auch mal besser mit dem „schnell nach vorne kombinieren“. Oder wir haben dann nur eine Ausrede weniger warum es wieder mit dem Angriffsspiel nicht so dolle war. Für Union in Unterzahl hats ja zum Glück gereicht!

    Viele Grüße an alle Derbysieger und macht weiter so!
    Ron

    1. Die Frage ist ja, inwieweit Hertha das tatsächlich beeinflussen kann. Theoretisch muss sich der Vermieter, also die Stadiongesellschaft und damit das Land Berlin, um sowas kümmern. Vielleicht schießt Hertha was bei den Rasenwechseln zu, aber verantwortlich ist die Stadt. Sonst würde die Stadt die Rasenwechsel wohl nicht teilweise auf ihrer Homepage verkünden. Und der Rant von Axel Kruse im Hauptstadtderby würde auch keinen Sinn machen.

      Das Problem scheint aber weniger das krasse Winterwetter im Westend zu sein, sondern dass da immer monatelang zu wenig Sonne hinkommt.
      https://m.tagesspiegel.de/berlin/berlin-charlottenburg-das-olympiastadion-bekommt-einen-neuen-rasen-im-winter/23774810.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com

      Inwieweit man da mit modernen Methoden, was ausrichten kann, weiß ich nicht, aber dass man da in der Hauptstadt mal wieder hinterher hinkt, würde mich nicht wundern.

      Achja, und bezüglich Freenet, von wegen irgendwelche alten vergammelten Portale im Internet… die Zeiten sind lange vorbei.
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Freenet_Group

      Aber das hat sich anscheinend sowieso erledigt, wahrscheinlich weil sie gehört haben, was ihr da so über sie vom Stapel lasst. 😉

      1. Bzgl: Rasen: ich verstehe davon nichts. Es ist nur auffällig, dass in anderen Stadien bei wesentlich höherer Belastung das Problem gut im Griff zu sein scheint, während bei uns zuverlässig im November das Geläuf eine Katastrophe ist.

        Aber auch okay, wir müssen uns auf dem Weg zum Big City Club ja auch noch Verbesserungspotential lassen.

        Bzgl: Freenet: wir waren doch höflich. Ihr hättet mal hören sollen, was wir off air so vom Stapel gelassen haben. Wie geht es eigentlich AOL? .

        1. Thema:

          Die Frage ist, wann der letzte Rasenwechsel war.
          Ich finde nur Artikel vom März 2019, das wäre schon ne ziemlich lange Zeit und e stellt sich die Frage, warum man nicht zur neuen Saison pflanzen wollte..

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