DaWa 152 – Lebbe geht weida

Welch Ernüchterung. Endlich dürfen wieder Fans ins Stadion, endlich wieder Heimspiel. Und dann setzt es eine deutliche 1:3 Niederlage gegen Frankfurt. Verdient, so schwer es uns auch fällt, das zuzugeben.

Unser Gast Steven kommt natürlich auch ausführlich zu Wort. Er klärt uns über den Stand der Dinge in Sachen neues Hertha-Stadion auf. Immerhin gab es, nicht zuletzt dank der hartnäckigen Bemühungen der Initiative Blau-Weißes-Stadion, vor zehn Tagen endlich wieder mal eine Gesprächsrunde der Beteiligten. Statt übereinander hat man endlich mal miteinander gesprochen. Mal sehen, wohin uns das führen wird.

Und auch die Mitgliederversammlung ist Thema, einige Personalien sind nicht unspannend. Manske gegen Wolter.

Zwischendurch schweifen wir ab.

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8 Gedanken zu „DaWa 152 – Lebbe geht weida

  1. Ich schätze Stevens Arbeit sehr (bez. Stadion), doch hat es mich gestört, als er in dieser Folge groß angekündigt hat, dass er und die Initiative Blau-Weißes Stadion keine Wahlempfehlung abgeben werden, da jedes Mitglied sich seine eigene Meinung bilden soll.

    Daraufhin hält er ein Plädoyer für Herrn Teichert und stellt den Hörern die Frage, ob Hertha es sich leisten könne, all dieses grandiose Fachwissen, das Herrn Teichert besitzt, zu verlieren, wenn er nicht ins Präsidium gewählt würde. Aufgrund der sehr guten Nachfragen der Gastgeber wurde Steven dann sozusagen gezwungen etwas zurückzurudern und zu relativieren. Trotzdem finde ich den Kontrast zwischen seiner Ankündigung und seinem nachfolgenden Monolog etwas krass. Außerdem verlassen sich sicherlich viele Leute auf Stevens Aussagen (und die der Initiative) und somit hat er mehr Macht als er vielleicht denkt (vor allem, wie ihr selbst erwähnt, weil man nicht so viele Informationen über die verschiedenen Kandidaten erhält). Dieser sollte er sich der Blogger mehr bewusst sein und vorsichtiger auftreten bei solchen Belangen.

    Alles was er über die Stadiondiskussion und den runden Tisch erzählt hat, fand ich übrigens sehr interessant. Also war es insgesamt schon positiv, dass er im Podcast war, nur sollte er mit seiner eigenen Meinung vielleicht vorsichtiger auftreten, wenn er auch die Initiative vertritt.

    1. Hallo Lux,
      als Mitinitiator der Initiative Blau-Weißes Stadion danke ich Dir, für die motivierenden Worte zu unserer ehrenamtlichen Arbeit. Zum Thema Präsidiumswahl: Steven ist als Fan zur “Damenwahl” eingeladen worden, als ein Fan der sich neben etlichen anderen Punkten u.a. auch in der Initiative Blau-Weißes-Stadion engagiert. Er ist nicht als Vertreter und Sprecher der Initiative eingeladen worden. Folgerichtig war seine Meinung zur Personalie Klaus Teichert seine private Meinung. Die ich auch als solche gewertet habe.
      Wir als Initiative bewerten die Kandidaten und die Kandidatin zur Präsidiumswahl sehr sehr unterschiedlich. Die Meinungen gehen hier von Zustimmung zu einzelnen Kandidaten bis Ablehnung zur selben Person weit auseinander. Einige der Kandidaten kennen wir sogar gar überhaupt nicht. Kurzum: Wir sind auch auf dieser Strecke sehr vielfältig besetzt. Alleine daher, werden wir keine Wahlempfehlung aussprechen. Wir halten so eine Empfehlung für unsere Arbeit auch für kontraproduktiv. Steven hat sich m.E. an diese “Marschroute” gehalten und lediglich sein persönliche Sicht kundgetan und dies auch so “gekennzeichnet”. Da er aber als Fan eingeladen wurde, steht ihm das natürlich frei. Wir als Initiative haben mit diesem Vorgehen kein Problem.

      Ha Ho He

      1. Hallo Knut,

        Danke für deine Antwort. Ich verstehe absolut, dass ihr damit kein Problem habt, und bin froh, dass ihr euch jetzt nicht zerstreitet. Trotzdem wollte ich darauf aufmerksam machen, dass viele Leute den Podcast hören und viele Leute den Experten, die als Gäste geladen sind, vertrauen. Auch wenn ihr als Intiative Stevens Voranschreiten nicht kritisch seht, stand er trotzdem nicht wirklich zu seinem eigenen Wort, dass weder er noch die Initiative keine Empfehlung abgeben würde. Dieser Widerspruch gefällt mir nicht ganz, und halt den Einfluss, den er mit dieser, wenn auch persönlichen, Einschätzung hat. Er mag einfach drauf los geredet haben (dafür spricht, dass er zuerst sagt, er könne nicht verraten, wer am Runden Tisch teilgenommen habe, bevor er dem Hörer die Anleitung dazu gibt, wie man es herausfindet. “vertraulich”), aber seine Worte über Teichert werden viele Leute hören und verinnerlichen, und allein aufgrund seiner Medienpräsenz (“nur” in Podcasts, trotzdem) und seiner Position in der Initiative vertrauen. Alles was ich damit sagen will, ist dass er sich dieser Tatsachen bewusster sein sollte, und somit in der Öffentlichkeit vorsichtiger mit Lob und Kritik für Kandidaten vor einer wichtigen Wahl umgehen darf. Bei so wenigen Infos über die Kandidaten vor der Wahl kann jedes Bisschen entscheiden.

        Insgesamt ist eure Arbeit echt super und wichtig, also vielen Dank dafür. Ich bin auch jetzt fertig mit kritisieren, ihr werdet schon wissen was ihr tut.

        Beste Grüße

        1. Hallo Lux,

          erstmal vielen Dank für deine sachliche Kritik, über die ich wirklich länger nachgedacht habe. Ich finde, dass du durchaus einen Punkt hast, wenn du sagst, dass ich meiner eigenen Aussage nicht ganz treu geblieben bin und da zu sehr für Klaus Teichert in die Bresche gesprungen bin.

          Ich möchte dazu etwas Kontext liefern: Sowohl ich, als auch wir als Initiative, haben uns regelmäßig kritisch über Klaus Teichert und Herthas Kommunikation in Sachen Stadion geäußert. Klare Aussage war immer: Wäre alles gut gelaufen, gäbe es uns nicht. Diese Kritik habe ich in vielen Podcasts und auch in der Presse schon mehrfach geäußert. Ich wollte jetzt bei Damenwahl dem auch einen persönlichen, positiven Aspekt gegenüberstellen. Nämlich den, dass Klaus Teichert auch von seinen größten Kritikern nicht der Sachverstand abgesprochen wird und er der größte Wissensträger in Sachen Stadionbau ist. Alle Kritikpunkte, die damit verbunden sind, haben ich und andere mehrfach geäußert. Betrachtet man diese Damenwahl-Folge isoliert – ja, dann kann man das als Hilfe für Klaus Teichert betrachten. Im Gesamtbild ist es so, dass ich dieses Thema differenziert betrachte und das Für und Wider darstellen möchte. Aber wie gesagt, isoliert auf diesen Podcast betrachtet habe ich das nicht optimal gemacht.

          Ähnliches gilt übrigens für die Teilnehmer des runden Tisches:
          Wir haben zigmal darüber gesprochen, mit wem wir Termine hatten und haben über einige dieser Gespräche auch berichtet. Es war nie ein Geheimnis, welche Vertreter für dieses Thema wichtig sind. Also auch da: isoliert auf diese Folge könnte man sagen, dass ich mich da nicht an die Vertraulichkeit gehalten habe. Bezogen auf das Gesamtbild ist es aber so, dass jeder, der sich mit der Materie auseinandersetzen möchte, der die Texte und Interviews gelesen, die Podcasts gehört hat, zumindest einige Teilnehmer zusammenbekommt. Da muss man jetzt auch keine große Geheimniskrämerei draus machen.

          Nochmal danke für deine sachliche Kritik und ich werde mich da sicher reflektieren, inwiefern ich in Zukunft dem Eindruck entgegenwirken kann, dass ich da stellvertretend für Initiative X Werbung für Person Y machen. Klar ist aber auch: Es ist immer ein schmaler Grat. Je nach eigenem Standpunkt kann man mir oder uns vorwerfen, wir seien zu nah am Verein, zu nah an der Politik, dem zu kritisch und der zu unkritisch gegenüber. Das sind Dinge, die ich und wir bis zu einem gewissen Punkt aushalten müssen. Das heißt aber nicht, dass wir aufhören, auf Input zu hören.

          In diesem Sinne…

          Blau-Weiße Grüße
          Steven

  2. Moin alle, nur so Idee: Zur Aussprache französischer Namen könntet Ihr Frédéric Valin einladen. Er ist Halbfranzose, schreibt in der taz die schönsten Fußballkolumnen und ist zwar Lauterer, aber hat auch ein Auge auf Hertha. Ach so ja, guter Typ isser auch. Grüße!

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